Das Tablet hat sich von einem trendigen neuen Gadget zu einem sinnvollen Gerät entwickelt. Es schließt sozusagen die Lücke zwischen Smartphone und Laptop. Hersteller schneiden Tablets immer stärker auf unterschiedliche Bedürfnisse zu, was die Auswahl riesig macht. Die Entscheidung, welches Gerät am besten zu dir passt, wird dadurch schwieriger denn je.
Dieser umfassende Kaufguide führt dich durch die wichtigsten Funktionen und technischen Daten, typische Kauffehler, die du vermeiden solltest und einen Überblick über die wichtigsten Tablet-Kategorien und Marken.
Los geht’s!
Wichtige Funktionen und Spezifikationen, auf die du achten solltest
Displayqualität (Auflösung, Bildschirmtyp und Größe)
Dein Display bestimmt alles. Vor allem wie angenehm die Nutzung für dich ist. Ein Text sollte klar lesbar sein, ohne dass du ständig zoomen musst und Videos oder Bilder sollten richtig gut aussehen. Deshalb spielt die Bildschirmqualität eine so große Rolle in unserer Bewertung. Am besten erkennt man den Unterschied, wenn man zwei Geräte direkt nebeneinander anschaut. Ein besserer Bildschirm sticht sofort heraus.
Auflösung und Schärfe
Achte auf ein Display mit mindestens Full HD-Auflösung (1920×1080). So sind Bilder klar und Texte scharf. Die Pixeldichte (gemessen in ppi) sollte idealerweise zwischen 220 und 300 liegen, um eine optimale Schärfe zu erreichen.
Displays in diesem Bereich, wie sie in vielen hochwertigen Geräten verbaut sind, machen einzelne Pixel fast unsichtbar. Sie verbessern die Lesbarkeit von Text und die Klarheit von Videos. Zum Lesen, Streamen oder Surfen kann alles unter 1080p deutlich grobkörnig wirken.
Bildschirmtechnologie

Die meisten modernen Tablets nutzen entweder IPS-LCD- oder OLED-Displays. OLED-Displays, die besonders bei hochwertigen Tablets eingesetzt werden, überzeugen durch kräftige Farben und tiefes Schwarz. Jedes Pixel leuchtet selbst, was für beeindruckenden Kontrast und lebendige Bilder sorgt.
IPS-LCDs sind zwar nicht ganz so intensiv, bieten aber dennoch sehr gute Farbgenauigkeit und weite Blickwinkel. Sie kommen bei Apple- und auch bei Android-Geräten häufig zum Einsatz. Günstigere LCDs hingegen haben oft schlechte Blickwinkel und blasse Farben, was die Bildqualität deutlich mindert.
Displaygröße und Bildformat
Tablet-Displays reichen von etwa 7″ bis über 12″
- Größere Bildschirme sind ideal zum Videoschauen oder Multitasking, machen das Gerät aber auch schwerer und unhandlicher.
- Kleinere Tablets sind super für unterwegs und zum entspannten Lesen, eignen sich aber weniger gut für produktives Arbeiten.
Auch das Bildformat spielt eine wichtige Rolle. Apples 4:3-Format eignet sich besonders gut zum vertikalen Lesen und Surfen. 16:9 oder 16:10 funktionieren besser fürs Filmschauen im Querformat. Ein 3:2-Format bietet einen guten Mittelweg zwischen Lesen und Mediennutzung.
Helligkeit und Reflexionsverhalten
Ein Display mit mindestens 500 Nits Helligkeit lässt sich im Freien oder in sehr hellen Räumen deutlich besser ablesen. Außerdem verringern Funktionen wie Entspiegelungsbeschichtungen und vollständig laminierten Displays Reflexionen und verbessern die Klarheit, besonders wenn du das Tablet bei direkter Beleuchtung nutzt.
Prozessorleistung (CPU und Geschwindigkeit)
Die Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit deines Tablets hängt stark vom Prozessor ab. Ein leistungsstarker Chip lässt das Gerät sofort reagieren, selbst wenn mehrere Apps gleichzeitig laufen. Wir legen großen Wert auf Tablets mit leistungsstarken Prozessoren, da sie sowohl die tägliche Nutzung als auch die langfristige Zufriedenheit deutlich verbessern.
Prozessor-Stufen und -Generationen
Spitzen-Tablets verfügen über High-End-Prozessoren wie Apples A- oder M-Serie und die neuesten Qualcomm Snapdragon 8-Modelle. Diese Chips liefern schnelle Leistung bei allen Aufgaben und bleiben über Jahre hinweg aktuell.
Mittelklasse-Prozessoren wie die Snapdragon 6-Serie oder ältere Apple-Chips bieten solide Leistung im Alltag, verlieren aber mit der Zeit eher an Tempo.
Bei Einsteiger-Tablets bieten günstige Prozessoren oft nur grundlegende Nutzung und neigen schnell zu Verzögerungen.

Anzahl der Prozessorkerne und Taktfrequenz
Zwar geben Spezifikationen wie Prozessorkernanzahl (z. B. acht Kerne) und Taktfrequenz (GHz) einen groben Anhaltspunkt zur Leistungsfähigkeit, die tatsächliche Performance hängt jedoch von der Architektur des Chips ab.
Beispielsweise übertreffen Apple-Chips häufig Prozessoren anderer Hersteller mit vergleichbarer Taktung. Neuere Generationen bieten in der Regel bessere Energieeffizienz und Geschwindigkeit, daher solltest du eher auf die Chip-Generation als auf die reinen GHz-Werte achten.
Prozessor passend zum Gebrauch auswählen
Wenn du dein Tablet nur für E-Mails, leichtes Streaming und Lesen nutzt, reicht ein Mittelklasse-Prozessor oft aus. Planst du jedoch Video-Editing, Gaming oder möchtest das Tablet mehrere Jahre nutzen, solltest du zu einem High-End-Prozessor greifen.
Leistungsstarke CPUs sorgen dafür, dass Apps schnell starten, das System flüssig läuft und das Gerät auch bei steigenden Software-Anforderungen relevant bleibt.
Memory (RAM) und Multitasking
RAM erhöht zwar nicht die Geschwindigkeit einzelner Aufgaben, bestimmt aber, wie gut dein Tablet Multitasking bewältigt und wie flüssig es bleibt, wenn die Anforderungen steigen. Tablets mit wenig RAM werden schnell langsamer, während Geräte mit viel RAM länger flüssig laufen.
Wer sein Tablet für die Arbeit nutzt oder oft mehrere Apps gleichzeitig offen hat, sollte daher besser ein Modell mit mehr RAM wählen.
RAM-Kapazitätsbereiche
Der Arbeitsspeicher von Tablets reicht typischerweise von 2 GB in günstigen Modellen bis zu 16 GB in High-End-Geräten. Bei Android- und Windows-Tablets sind mindestens 4 GB empfehlenswert, um ein akzeptables Nutzungserlebnis zu haben. Mit dieser Menge ist grundlegendes Multitasking möglich, bei intensiver Nutzung kann die Leistung jedoch nachlassen.
Mindestens 6 GB sind sinnvoll, wenn du oft mehrere Apps oder Tabs gleichzeitig offen hast. Geräte mit 8 GB oder mehr bewältigen fortgeschrittenes Multitasking und speicherintensive Apps problemlos und sind damit langlebiger.
Tablet-RAM-Stufen: Wofür jede Größe geeignet ist

Unterschiede bei der Systemoptimierung
Einige Betriebssysteme nutzen RAM effizienter. iPadOS von Apple läuft zum Beispiel auch mit geringeren Speichergrößen flüssig.
Android-Tablets profitieren hingegen von mehr RAM, um Widgets und Hintergrund-Apps zu unterstützen. Windows-Tablets benötigen in der Regel 8 GB oder mehr, besonders wenn Desktop-Software verwendet wird.
Zu wenig RAM und praktische Auswirkungen
Zu wenig Arbeitsspeicher kann dazu führen, dass Apps ständig neu laden, Webseiten sich von selbst aktualisieren oder beim Multitasking spürbare Verzögerungen auftreten.
Wenn das Wechseln zwischen einem Videoanruf und dem Browser träge wirkt oder Apps ständig neu starten, liegt das oft am begrenzten RAM. Mehr Speicher sorgt dafür, dass dein Arbeitsablauf ungestört bleibt und das Gerät schnell läuft.
Akkulaufzeit und Aufladen
Ein Tablet, das schnell leer ist, kann seine Funktion unterwegs nicht erfüllen. Eine lange Akkulaufzeit ist für mobile Nutzung wichtig, damit du Filme im Flugzeug schauen oder den ganzen Schultag über Notizen machen kannst, ohne eine Steckdose suchen zu müssen.
Da Batterien im Laufe der Zeit nachlassen, ist es wichtig, von Anfang an auf eine solide Ausdauer zu setzen, damit das Tablet auch nach mehreren Jahren noch nutzbar bleibt. Darum ist die Akkuleistung eine der wichtigsten Kategorien in unserem Bewertungssystem.
Erwartung an die Akkulaufzeit
Hersteller geben meist eine allgemeine Angabe zur Akkulaufzeit, wie „bis zu 10 Stunden Videowiedergabe“. Diese Werte können jedoch stark variieren, je nach Helligkeit des Bildschirms, genutzten Apps oder ob du WLAN oder mobile Daten verwendest.
Für die meisten Nutzer ist ein realistisches Ziel eine aktive Nutzung von 8 bis 10 Stunden, was für einen vollen Tag mit moderaten Aufgaben ausreicht. Einige Premium-Tablets erreichen sogar 11 bis 12 Stunden, während manche Modelle für Kinder oder besonders effiziente Geräte über 14 Stunden schaffen.
Im Vergleich dazu können günstige Tablets, die nur fünf bis sechs Stunden durchhalten, schnell frustrierend werden, da sie ständig aufgeladen werden müssen. Unser Bewertungssystem bevorzugt Tablets mit 10 Stunden oder mehr, da sie den täglichen Einsatz ohne Unterbrechung ermöglichen.
Akkugröße (mAh)
Die Batteriekapazität, meist in Milliamperestunden (mAh) angegeben, liefert einen groben Anhaltspunkt für die mögliche Laufzeit. Größere Akkus, zum Beispiel ab 8000 mAh bei 10″-Tablets, halten länger, besonders beim Video-Streaming oder Gaming.
Ebenso wichtig ist die Energieeffizienz. Ein Gerät mit großem Akku kann trotzdem schnell leer werden, wenn es einen ineffizienten Prozessor oder ein helles, hochauflösendes Display hat. Deshalb ist der Vergleich der Akkukapazität vor allem sinnvoll, wenn Geräte ähnliche Komponenten nutzen.
Ladegeschwindigkeit und Anschlusstyp
Auch die Ladezeit und der Anschluss beeinflussen die Alltagstauglichkeit. Moderne Tablets verwenden meist USB-C, das schnellere Lade- und Datenübertragung unterstützt. Einige Geräte unterstützen sogar fortschrittliche Protokolle, die schnellere Aufladung oder zusätzliche Funktionen wie Videoausgabe ermöglichen.
Ältere oder günstige Modelle setzen hingegen oft auf Micro-USB, das langsamer lädt und weniger vielseitig ist. Schnellladefunktionen ab 30W oder mehr können ein Tablet in weniger als einer Stunde von leer auf halbvoll laden. Das ist ein großer Vorteil, wenn du wenig Zeit hast.
Tablets mit einfachem 5W-Ladegerät benötigen dagegen mehrere Stunden für eine vollständige Aufladung.
Kabelloses Laden und Dockingstationen
Einige Tablets unterstützen außerdem kabelloses Laden oder bieten Docking-Lösungen. Diese Funktion ist eher eine Komfortoption als eine Notwendigkeit, kann aber besonders zu Hause praktisch sein. Geräte mit magnetischen Docks oder Lautsprecherstationen, die gleichzeitig als Ladegerät dienen, können sich ganz einfach in Smart Displays oder Medienzentren verwandeln, wenn sie gerade nicht aktiv benutzt werden.
Bildschirmaktualisierungsrate (Sanftheit beim Scrollen)
Zwar ist sie nicht zwingend erforderlich, eine hohe Bildschirmaktualisierungsrate sorgt aber für ein hochwertigeres Nutzungserlebnis und kann selbst einem Mittelklasse-Tablet ein ‚schnelleres‘ Gefühl verleihen. Ein 120-Hz-Display sorgt für spürbar flüssigere Reaktionen, auch bei einem Mittelklasse-Prozessor. Achte auf Tablets mit mindestens 90 Hz.
Für Nutzer, die Wert auf flüssige Bedienung legen oder das Gerät professionell einsetzen, ist diese Spezifikation besonders wichtig. Bei 60 Hz ist die Bewegung standardmäßig funktional, doch 90 oder 120 Hz erzeugen deutlich sanfteres Scrollen und flüssigere Animationen. Die Navigation durch die Benutzeroberfläche oder das Blättern durch Seiten fühlt sich natürlicher und reaktionsschneller an. Wer den Unterschied einmal erlebt, möchte oft nicht mehr zu 60 Hz zurückkehren.
Premium-Tablets wie bestimmte iPads oder Android-Modelle verfügen mittlerweile standardmäßig über 120-Hz-Displays. Andere Mittelklasse-Geräte bieten 90 Hz, um einen Kompromiss zwischen Flüssigkeit und Akkuleistung zu schaffen. Einsteiger-Tablets bleiben meist bei 60 Hz, um die Kosten niedrig zu halten.
Nicht alle Anwendungen profitieren gleichermaßen von höheren Bildschirmaktualisierungsraten. Videos, die meist mit 24 bis 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, zeigen nur geringe Unterschiede.
Gaming, Zeichnen oder schnelles Wechseln zwischen Apps hingegen profitieren stark. Für digitale Künstler, die mit Stift arbeiten reduziert ein schnelleres Display die wahrnehmbare Verzögerung zwischen Stiftbewegung und Anzeige. Gamer genießen flüssigere Action, und alle Nutzer erleben eine insgesamt schnellere und geschmeidigere Bedienung.
Ein Nachteil höherer Bildschirmaktualisierungsraten ist der höhere Stromverbrauch. Viele neuere Tablets passen die Rate dynamisch an die aktuelle Nutzung an oder erlauben es, niedrigere Einstellungen zu wählen, um Energie zu sparen. Günstige Geräte bieten diese Optionen oft nicht und bleiben bei festen Bildschirmaktualisierungsraten.
Speicherkapazität (und Erweiterungsmöglichkeit)
Wenn der Speicher knapp wird, kann das manchmal frustrierend sein. Zwar denkt man beim Kauf nicht immer zuerst an den Speicher, doch wird er schnell wichtig, sobald Apps, Medien und Updates zunehmen.
Unsere Empfehlung: Wähle etwas mehr Speicher, als du erwartest zu brauchen, oder achte darauf, dass das Tablet Speicherkarten oder USB-Laufwerke unterstützt. So vermeidest du den häufigen Ärger, dass man sich später mehr Kapazität gewünscht hätte.
Speichergrößen
Tablets gibt es typischerweise mit Speichergrößen von 32 GB bis 256 GB oder mehr. Für einfache Nutzung wie Surfen oder gelegentliche App-Nutzung sind 64 GB ein praktisches Minimum, weil das Betriebssystem bereits einen Teil des Speichers beansprucht. Wenn du Videos, Fotos oder größere Apps speichern möchtest, sind 128 GB oder mehr empfehlenswert. Nutzer, die mit hochauflösenden Bildern, Spielen oder Offline-Medienbibliotheken arbeiten, benötigen möglicherweise 256 GB oder mehr.

Erweiterungsmöglichkeiten
Ein großer Unterschied ist: Unterstützt das Tablet microSD-Karten oder andere erweiterbare Speicherlösungen? Das ist eine kostengünstige Möglichkeit, den Speicher zu vergrößern, besonders wenn das Tablet nur 32 oder 64 GB internen Speicher hat.
Viele Android- und Windows-Tablets bieten diese Option, Apple-Geräte hingegen nicht. Wenn du auf zu viele Medien oder Arbeitsdateien Zugang haben musst, hilft ein Gerät mit erweiterbarem Speicher. Das kann hohen Kosten für ein Modell mit großem internen Speicher vermeiden.
Externe Laufwerke und Cloud-Integration
Cloud-Dienste können den lokalen Speicher ergänzen, sofern du regelmäßigen Internetzugang hast. Plattformen wie iCloud oder Google Drive sind praktisch für Dokumente und Backups, helfen aber offline nur eingeschränkt.
Einige Tablets unterstützen auch externe USB-Laufwerke oder Flash-Speicher. Geräte mit USB-C-Anschluss können oft direkt an externe Laufwerke angeschlossen werden, was das Auslagern oder Verschieben großer Dateien erleichtert.
Audioqualität (Lautsprecher und Klang)
Wenn du dein Tablet zum Filme schauen, Online-Chatten oder Musikhören ohne externe Lautsprecher nutzt, ist die integrierte Audioqualität wichtig. Schlechter Klang kann dazu führen, dass Stimmen schwer zu verstehen sind oder Musik flach klingt. Gute Lautsprecher können ein volleres und angenehmeres Erlebnis schaffen.
Selbst wenn du hauptsächlich Kopfhörer nutzt, ist ordentliche eingebaute Audioqualität für gelegentliches Hören oder Freisprechanrufe sicher vorteilhaft.
Lautsprecher-Setup
Premium-Tablets verfügen oft über Quad-Lautsprecher (vier Lautsprecher, meist zwei pro Seite im Querformat), die lauteren und immersiveren Stereo-Sound bieten.
Top-Tablets wie iPads oder Vorzeige-Android-Geräte haben häufig diese Anordnung. Mittelklasse-Modelle besitzen oft zwei Lautsprecher, die zwar anständige Stereo-Effekte liefern, aber denen es möglicherweise an Lautstärke oder Tiefe fehlt.
Günstige Tablets haben teilweise nur einen Lautsprecher, meist unten angebracht. Diese Mono-Lautsprecher wirken flach oder gedämpft, besonders wenn sie abgedeckt werden.
Klangplatzierung und -klarheit
Es kommt nicht nur auf die Anzahl der Lautsprecher an, sondern auch auf deren Position. Frontseitige Lautsprecher (wie bei einigen Lenovo- oder älteren Samsung-Tablets) liefern das beste Hörerlebnis, da der Sound direkt zum Nutzer gerichtet wird. Nach unten oder nach hinten gerichtete Lautsprecher wirken dagegen weiter entfernt und können durch die Hände verdeckt werden.
Einige Hersteller optimieren den Sound zusätzlich mit externer Expertise oder speziellen Klangtechnologien. Ein gutes Tablet sollte klaren Sound auch bei hoher Lautstärke wiedergeben, ohne zu verzerren. Trotz kompakter Bauweise können Premium-Modelle spürbaren Bass und einen dynamischeren Klangbereich liefern.
Kopfhörer und Bluetooth
Achte auf einen Kopfhöreranschluss, wenn du oder andere Nutzer des Tablets lieber mit kabelgebundenen Kopfhörer verwenden. Viele neuere Tablets haben die 3,5-mm-Buchse weggelassen, da davon ausgegangen wird, dass Nutzer Bluetooth- oder USB-C-Kopfhörer verwenden.
Einige günstige oder auf Kinder ausgerichtete Tablets besitzen den Anschluss jedoch weiterhin und bieten so mehr Flexibilität. Fehlt der Anschluss, sollte das Tablet die neueste Bluetooth-Version für zuverlässige kabellose Audioverbindungen unterstützen.
Verarbeitungsqualität und Design
Da du dein Tablet ständig nutzt, macht ein gut verarbeitetes Gerät einen großen Unterschied für den täglichen Gebrauch und die Langlebigkeit.
Robuste Materialien und präzise Verarbeitung halten in der Regel länger und funktionieren auch bei intensiver Nutzung besser. Deshalb fließt die Verarbeitungsqualität moderat in unsere Bewertung ein.
Ein solides Tablet widersteht außerdem Stößen oder Stürzen besser als ein Gerät mit günstiger Bauweise. Wenn möglich, solltest du das Gerät im Laden testen oder Rückgabemöglichkeiten nutzen, um ein Gefühl für seine Stabilität zu bekommen.
Materialwahl
Tablets im höheren und mittleren Preissegment bestehen häufig aus Metall, meist Aluminium, was ein solides, hochwertiges Gefühl vermittelt. Metall leitet Wärme besser ab und verleiht dem Gerät zusätzliche Stabilität. So fühlt es sich robuster an. Diese Bauweise hält Abnutzung in der Regel besser stand, kann bei Stürzen jedoch Dellen bekommen.
Günstige Tablets verwenden hingegen oft Kunststoff, um die Kosten zu senken. Manche Kunststoffgehäuse sind stabil und sauber verarbeitet, andere wirken dagegen hohl oder instabil.
Design-Funktionen und -Komfort
Ergonomie und Design-Details spielen eine große Rolle für die Bedienbarkeit.
Dünnere Ränder bedeuten ein kompakteres Gerät bei gleicher Bildschirmgröße, dennoch sollte genug Rand vorhanden sein, um das Tablet sicher zu halten, ohne dass man versehentlich den Bildschirm berührt.
Gewicht und Balance sind ebenfalls wichtig. Leichtere Tablets lassen sich über längere Zeit einfacher halten, etwa beim Lesen oder Surfen. Bei größeren Tablets beeinflussen Gewicht und Dicke, wie angenehm und sicher sie in der Hand liegen.
Einige Modelle bieten nützliche Designelemente wie integrierte Ständer oder magnetische Anschlüsse für Zubehör. Wenn du viele Inhalte schaust, zeichnest oder Notizen machst, können solche Funktionen den Alltag deutlich erleichtern.
Überlegungen zur Haltbarkeit
Neben den Materialien ist auch die Verarbeitungsqualität entscheidend. Achte auf sauber geschlossene Kanten, eindeutige Tastenanschläge und darauf, dass sich das Gehäuse beim Anfassen weder verbiegt noch knarzt.
Einige Tablets, besonders robuste oder kinderfreundliche Modelle, sind für den rauen Einsatz gedacht und bieten Wasser- oder Staubschutz. Andere benötigen einen zusätzlichen Schutz durch Hüllen. Wenn du ein widerstandsfähiges Tablet für den Außeneinsatz oder Kinder brauchst, solltest du Modelle mit entsprechender Stoßfestigkeit wählen oder eine robuste Schutzhülle kaufen.
Kamera-Funktionen (Front- und Hauptkamera)
Auch wenn die Kamera nicht die wichtigste Funktion ist, beeinflusst ihre Qualität, wie nützlich und angenehm dein Tablet für Kommunikation und leichte Medienaufgaben zu handhaben ist.
Für regelmäßige Videoanrufe, Online-Kurse oder das schnelle Fotografieren vor Ort kann eine bessere Kamera das Nutzungserlebnis deutlich verbessern. Sie ist selten entscheidend, trägt aber zur Zufriedenheit bei, besonders, wenn andere dich gut sehen und hören wollen.
Einsatzmöglichkeiten der Kamera
Die Frontkamera ist für Tablet-Nutzer oft wichtiger als die Rückkamera, da sie für Videochats, Schule, Meetings oder Anrufe immer häufiger genutzt wird.
Eine schärfere Frontkamera (meist 5 bis 12 Megapixel) sorgt für klarere und ansprechendere Videoqualität. Manche Tablets besitzen Ultraweitwinkel-Frontkameras mit Center-Stage-Funktion (wie aktuelle iPads), die dich beim Bewegen im Bild halten.
Rückkameras werden seltener genutzt, sind aber praktisch für schnelle Fotos, Dokumentenscans oder Augmented-Reality-Apps. Premium-Tablets bieten fortschrittliche Rückkameras mit höherer Auflösung, Autofokus und sogar Blitz. Einsteiger-Tablets haben oft nur festfokussierte Kameras mit niedriger Auflösung, die für gelegentliche Nutzung ausreichen, aber keine hochwertigen Fotos oder Videos liefern.
Kriterien für die Kameraqualität
Die Megapixelzahl gibt nur einen groben Anhaltspunkt für die Kameraleistung, ist aber nicht alles.
Einsteiger-Tablets mit 2 MP vorne und 5 MP hinten liefern meist körnige Bilder bei schwachem Licht. Ein Schritt nach oben zu 5 oder 8 MP auf beiden Seiten sorgt für ausreichend klare Aufnahmen im Alltag. High-End-Modelle verfügen oft über 8 bis 12 MP Frontkameras und sogar Dual-Rückkameras, die 4K-Aufnahmen ermöglichen.
Einige Tablets verfügen über einen LED-Blitz auf der Rückseite, der bei gelegentlichen Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen oder als Taschenlampe nützlich ist. Noch wichtiger ist, dass Mikrofone beeinflussen, wie klar man bei Videokonferenzen zu hören ist.
Fortgeschrittene Tablets können mehrere Mikrofone mit Geräuschunterdrückung haben, um die Audioqualität zu verbessern. Diese Funktionen werden oft nicht in den technischen Daten aufgeführt, daher lohnt sich ein Blick auf Produktseiten oder Testberichte.
Häufige Kauffehler und daraus gewonnene Erkenntnisse
Auch mit dem Wissen über Funktionen passieren beim Tablet-Kauf leicht Fehler. Hier sind typische Kauffallen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse, damit du mit deiner Wahl zufriedener bist.
Sich nur auf den Preis konzentrieren
Das Budget ist wichtig, aber konzentriere dich nicht nur auf den niedrigsten Preis, ohne auf die benötigten Funktionen zu achten.
Definiere zuerst, wofür du das Tablet nutzen willst, und suche dann die günstigste Option, die diese Anforderungen erfüllt; nicht einfach das billigste Modell auf dem Markt. Manchmal macht ein etwas höherer Preis den Unterschied zwischen einem Gerät, das in der Schublade landet, und einem, dass du wirklich lange nutzen willst.
Plattform-Inkompatibilität
Wenn ein Gerät nicht zum vorhandenen Ökosystem des Nutzers passt, kann das die Nutzung erschweren. Zum Beispiel: Ein Android-Nutzer kauft ein Fire-Tablet und hat Probleme, Apps manuell zu installieren. Oder jemand kauft ein Windows-Convertible, das sich für Zeichnungen nur umständlich nutzen lässt.
Es ist meist am sichersten, bei der Plattform zu bleiben, die zu deinen anderen Geräten oder zu deinem Nutzungsbereich passt.
Speicherbedarf unterschätzen
Viele Nutzer gehen davon aus, dass Cloud-Lösungen ausreichen, und wählen deshalb minimalen Speicher ohne Erweiterungsmöglichkeiten wie microSD-Karten oder USB-Speicher. Diese Strategie kann besonders offline, etwa im Urlaub, nach hinten losgehen. Oft muss man dann Apps oder Fotos löschen.
Zubehör- und Supportverfügbarkeit nicht beachten
Manche kaufen ein Tablet im Angebot, ohne zu merken, dass das Ökosystem fehlt. Vielleicht wolltest du Notizen machen, aber das Tablet unterstützt keinen aktiven Stift. Oder du wolltest damit arbeiten, findest aber keine kompatible Tastaturhülle für dieses spezielle Modell.
Achte auf die Marke und den Support: Führende Hersteller wie Apple, Samsung, Microsoft oder Lenovo bieten Zubehöroptionen und in der Regel Software-Updates. Bei weniger bekannten Marken solltest du in Communities oder Testberichten prüfen, ob Zubehör verfügbar ist.
Außerdem ist es sinnvoll, auf Garantie und erreichbare Servicezentren zu achten. Unfälle können passieren. Es ist beruhigend zu wissen, wenn der Hersteller für seinen ausgezeichneten Kundensupport bekannt ist.
Software-Support und Updates nicht beachten
Ein günstiges älteres Gerät mag zunächst wie ein gutes Schnäppchen wirken, doch moderne Apps, insbesondere wichtige Anwendungen wie Banking-Apps funktionieren oft nicht mehr, weil das Betriebssystem veraltet ist.
Dieser oft übersehene Faktor kann später problematisch werden. Zunächst kann ein Tablet beim Kauf großartig erscheinen, aber wenn der Hersteller selten Updates bereitstellt, verpasst du neue Funktionen oder wichtige Sicherheitsupdates. Möglicherweise lässt sich das Gerät auch nicht auf die nächste Betriebssystemversion aktualisieren, was seine Nutzungsdauer verkürzt.
Prüfe die Update-Historie: Wenn dir Langlebigkeit wichtig ist, kaufe bei Herstellern mit verlässlicher Update-Richtlinien oder ziehe ein etwas neueres Modell in Betracht, statt ein altes Gerät zu wählen, das bald aus dem Support-Zyklus fällt.
Zu glauben, dass ein Tablet einen Laptop vollständig ersetzen kann (in allen Fällen)

Marketing verkauft Tablets oft als vollwertigen Laptop-Ersatz. In der Praxis merkt man schnell, dass starkes Multitasking, zu wenig Arbeitsspeicher und die Grenzen mobiler Betriebssysteme oft Probleme bereiten.
Sei realistisch und frage dich, wofür du das Gerät wirklich nutzt. Ein Tablet deckt etwa 80 % der typischen Laptop-Aufgaben ab: Surfen, Mails, Videos, leichte Dokumentbearbeitung. Wenn du aber zu den 20 % Prozent gehörst, die anspruchsvolle Aufgaben erledigen müssen, solltest du eher ein Gerät mit vollwertigem Betriebssystem wählen. Versuche nicht, ein Tablet in eine Rolle zu pressen, für die es nicht gemacht ist, sonst bereust du später, dass es deine wichtigsten Anforderungen nicht erfüllt.
Überblick über die wichtigsten Tablet-Kategorien
Apple bietet vom günstigen iPad der zehnten Generation über das kompakte iPad mini bis hin zum schlanken iPad Air und dem sehr leistungsstarken iPad Pro in zwei Größen eine große Auswahl. Alle Modelle haben hochwertige Displays, schnelle Chips und rund fünf Jahre Softwareupdates.
Für reines Surfen reicht das Basismodell. Das Air bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis mit M-Chip, Pencil-2- und Keyboard-Unterstützung und eignet sich gut für Studium und mobiles Arbeiten.
Das Pro bringt ProMotion mit 120 Hz, sehr gute Lautsprecher, Face ID und im 12,9″-Modell ein beeindruckendes Mini-LED-Display für HDR-Bearbeitung. Der Speicher reicht von 64 GB bis 2 TB. Nur Air und Pro haben USB-C, das Monitore oder SSDs unterstützen kann. Die Cellular-Modelle bieten eSIM-Komfort, kosten aber mehr.
Zubehör gibt es reichlich, wobei Apples Original-Tastaturen und Stifte den Endpreis deutlich erhöhen.
Android Tablets
Android-Tablets reichen von günstigen 8″-Modellen bis zu 14″ großen Premium-Geräten. Samsung führt mit der Galaxy-Tab-Reihe, die OLED-Displays, einen beigelegten S-Pen und vier Jahre Softwareupdates bietet. Die Tab-S9-Modelle erreichen nahezu iPad-Pro-Niveau bei Leistung und Displayqualität, inklusive 120 Hz und Wasserfestigkeit.
Lenovos Tab-P-Modelle liefern viel Gegenwert mit sauberer Software und optionalen OLED-Screens zu niedrigeren Preisen. Googles Pixel Tablet dient auf seinen magnetischen Lautsprecher-Dock auch als Smart Display für den Haushalt, ist aber weniger für kreative Arbeit gedacht.
Bei Android-Geräten solltest du auf mindestens 6 GB RAM achten, damit Multitasking sauber läuft. Außerdem lohnt sich ein Blick auf Desktop-Modi wie Samsung DeX, wenn du Tastatur und Monitor anschließen willst. Viele Android-Geräte behalten Kopfhörerbuchse und microSD-Slot, was für Reisen und große Offline-Mediatheken ein echter Vorteil ist.
Amazon Fire Tablets
Fire-Tablets sind auf niedrige Kosten und Amazon-Inhalte ausgelegt.
Das Fire HD 8 und HD 10 bieten ordentliche Full-HD-Displays, lange Akkulaufzeit, kinderfreundliche Hüllen in den Kids-Versionen und erweiterbaren Speicher. Die Leistung reicht für Videostreaming, Kindle-Bücher und einfaches Surfen, aber anspruchsvolle Spiele ruckeln und die Kameras sind schlicht.
Das Fire Max 11 wirkt hochwertiger mit Aluminiumgehäuse, optionaler Tastatur und Stift und geht schon ein Stück in Richtung produktiver Arbeiten, bleibt aber günstiger als vergleichbare Android-Tablets oder iPads.
Fire OS hat keine Google-Apps, außer du installierst sie manuell. Die Oberfläche lenkt dich aber stark zu Amazon-Diensten. Für Eltern sind die starken Kinderschutzfunktionen und die zweijährige sorgenfreie Austauschgarantie der Kids-Modelle ein großer Vorteil.
Windows Tablets
Geräte wie das Microsoft Surface Pro und das Lenovo ThinkPad X1 Tablet laufen mit vollem Windows 11, unterstützen Desktop-Software und bieten umfangreiche Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte. Mit einer abnehmbaren Tastatur wechselst du schnell zwischen entspanntem Lesen im Tablet-Modus und produktivem Arbeiten im Laptop-Modus.
Die Prozessoren reichen von sparsamen Intel-Core-U-Chips bis hin zu leistungsstarken Core-i7-Modellen. Arbeitsspeicher von bis zu 32 GB und schnelle SSDs sorgen für echte Laptop-Leistung. Die Akkulaufzeit fällt im Vergleich zu ARM-basierten Tablets meist kürzer aus und unter Last können die Lüfter hörbar werden. Für professionelle Anwendungen wie Visual Studio, volle Excel-Makros oder die Desktop-Version von Lightroom gibt es jedoch keine echte Alternative.
Der Stift bietet präzises Schreiben und der aufklappbare Ständer erlaubt eine Zeichenposition wie auf einem Skizzenbrett, auch wenn die Stabilität nicht an herkömmliche Laptops herankommt.
Tablets für Kinder
Amazons Fire Kids Modelle dominieren dank robuster Schaumstoffhüllen, kindgerechter Inhalte und flexibler Zeitlimits.
Samsung und Lenovo bieten spezielle Kindermodi innerhalb ihrer normalen Android-Tablets, die später problemlos in vollwertige Geräte verwandelt werden können. Marken wie LeapFrog konzentrieren sich stärker auf Lerninhalte, doch ihre Hardware altert schnell und die App-Auswahl ist begrenzt.
Achte bei der Wahl auf Stabilität, eine gute Garantie und darauf, ob du eher ein streng kontrolliertes Umfeld oder ein später erweiterbares Gerät bevorzugst.
Digitale Notepads
Geräte wie Kindle Paperwhite, Kobo Libra, reMarkable 2 oder Onyx Boox Note Air arbeiten mit elektronischem Papier, das Umgebungslicht reflektiert, statt selbst zu leuchten. Das Lesen auf einem E-Ink-Display fühlt sich wie auf Papier an, schont die Augen und hält wochenlang mit einer Akkuladung.
Größere 10″-Modelle können ganze PDF-Seiten anzeigen und unterstützen Stifteingaben mit einem angenehm papierähnlichen Gefühl. Farben wirken allerdings flau und das Abspielen von Videos ist schwierig oder nicht möglich. Sie ergänzen eher klassische Tablets, statt sie zu ersetzen.
Schreibende, Studierende und Menschen, die viel markieren oder recherchieren, schätzen die ablenkungsfreie Nutzung, auch wenn fortgeschrittene Notizgeräte preislich mit mittelklassigen LCD-Tablets konkurrieren.
Faltbare Tablets
Faltbare Displays bilden nach wie vor eine Nische. Sie versprechen Smartphone-Portabilität kombiniert mit Tablet-Arbeitsfläche. Beispiele sind die Samsung Galaxy Z Fold Reihe oder Lenovo ThinkPad X1 Fold.
Die Preise sind hoch und es gibt weiterhin Bedenken bezüglich Haltbarkeit, besonders wegen Staub im Scharnier und sichtbaren Faltlinien. Für Technikfans, die maximale Flexibilität wollen, kann das Konzept reizvoll sein. Die meisten Nutzer sollten jedoch eher auf ausgereiftere zweite Generationen und bessere Softwareoptimierung warten.
Tablet-Funktionen auf den Alltag abstimmen
Zum Schluss, damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie sich technische Daten und Funktionen in der realen Welt auswirken, hier ein paar Nutzerprofile:
Der Reisefotograf

Tägliche Herausforderungen:
- Schießt 20-MB Fotomaterial und kommt am Wochenende oft auf 400+ Bilder (8 GB+), nach der Bearbeitung verdoppelt sich die Datenmenge
- Auf Tablets mit 64 GB Speicher, von denen die Hälfte schon vom System belegt ist, müssen Dateien ständig ausgelagert werden
- Schneller Zugriff auf den gesamten Reisekatalog, Lightroom-Presets und Playlists ist notwendig
Was der Reisefotograf von einem Tablet braucht:
- Tablet für Reisefotografie braucht mindestens 256 GB internen Speicher
- Micro-SD-Kartenslot mit Unterstützung bis zu 1 TB
- Schnellen USB-C-Anschluss für Hochgeschwindigkeits-Kartenleser
- Helles, farbgenaues Display zur Beurteilung der Belichtung vor Ort
Gute Tablets für den Reisefotografen: Samsung Galaxy Tab S9+, Lenovo Tab P12 Pro
Samsung Galaxy Tab S8 Ultra
Der Pendler
Tägliche Herausforderungen:
- Streamt Videos und scrollt während des Pendelns durch soziale Medien
- Nutzt das Display mit hoher Helligkeit und 120 Hz, was den Akku stark belastet
- Akkulaufzeit muss für einen ganzen Tag ausreichen
Was der Pendler von einem Tablet braucht:
- OLED-Display mit adaptiver Bildwiederholrate, das zwischen 60 Hz und 120 Hz wechselt.
- Energieeffizienten Prozessor.
- Mindestens 400 Nits Helligkeit, besser mehr.
- Akkukapazität, die für acht bis zehn Stunden gemischte Nutzung reicht (~6000mAh+)
- Intelligentes Management von Helligkeit und Bildwiederholrate.
Gute Tablets für den Pendler: Samsung Galaxy Tab S9 FE+, Lenovo Tab P11 Pro Gen 2, Apple iPad Pro 11″ (M2)
Der Medizinstudent

Tägliche Herausforderungen:
- Nutzt eine Anatomie-App mit 8 GB an 3D-Modellen und ständig wachsenden Quizdaten
- Mit 4 GB RAM muss die App beim Multitasking Texturen ständig neu laden
- Für Visiten wird eine flüssige Split-Screen-Leistung benötigt
- In heller Krankenhausbeleuchtung braucht er ein gut ablesbares Display und eine Akkulaufzeit für den ganzen Tag
Was der Medizinstudent von einem Tablet braucht:
- Mindestens 8 GB RAM
- Laminiertes Display, um Reflexionen zu reduzieren
- Lange Akkulaufzeit von mehr als zwölf Stunden
- Schnellen internen Speicher, um Ladezeiten zu verkürzen
- Zuverlässiges Split-Screen-Multitasking
Gute Tablets für den Medizinstudenten: Apple iPad Air (M2, 2024), Samsung Galaxy Tab S9, Microsoft Surface Go 4 (Business)
Der Off-Grid Remote Worker
Tägliche Herausforderungen:
- Arbeitet an Orten mit schwachem Mobilfunkempfang und ohne WLAN
- Tethering lässt den Handyakku sehr schnell leer werden
- Braucht eigene mobile Konnektivität und eine verlässliche Akkulaufzeit
Was der Off-Grid Remote Worker von einem Tablet braucht:
- Benötigt integriertes LTE oder 5G
- Sollte eSIM unterstützen, damit der Anbieter leicht gewechselt werden kann
- Große Akkukapazität ist nötig, um mehrere Arbeitstage zu überstehen
- USB-C-Schnellladen muss mit dem Handy-Ladegerät kompatibel sein
- Zuverlässige Funkleistung in ländlichen Gebieten notwendig (Breitband)
Gute Tablets für den Off-Grid Remote Worker: Apple iPad Pro 11″ (Wi-Fi + Cellular), Samsung Galaxy Tab Active4 Pro (LTE version), Microsoft Surface Pro 9 (5G model)
Der Digitale Illustrator

Tägliche Herausforderungen:
- Arbeitet an hochauflösenden Posterdesigns mit vielen Ebenen
- Pro Projekt fallen mehr als 2 GB Arbeitsspeicherverbrauch an
- Braucht eine verzögerungsfreie Stiftinteraktion und flüssiges Arbeiten mit Ebenen
- Bei zu wenig RAM kommt es zu Rucklern und App-Abstürzen
- Natürliches Zeichengefühl ist wichtig
Was der digitale Illustrator von einem Tablet braucht:
- Mindestens 6 GB RAM, besser 8 GB für mehr Reserven
- 120-Hz-Display für präzises und geschmeidiges Stifttracking
- Stiftunterstützung mit sehr geringer Latenz
- Matte oder strukturierte Displayschutzfolie, um ein papierähnliches Gefühl zu erzeugen
- Großes, hochauflösendes Display (11-13″) für ausreichend Arbeitsfläche
Gute Tablets für den digitalen Illustrator: Apple iPad Pro 12.9″ (M2), Samsung Galaxy Tab S9 Ultra, XP-Pen Magic Drawing Pad
Der budgetbewusste Käufer
Tägliche Herausforderungen:
- Gets lured by low-priced tablets but accessories cost extra
- Ends up paying more than bundled alternatives
- Ecosystem cost adds up quickly
- Wants full functionality out of the box
- Lässt sich oft von günstigen Tablets anlocken, aber das Zubehör kostet extra
- Am Ende zahlt er mehr als bei Geräten, bei denen alles gebündelt ist
- Die Kosten für das gesamte Ökosystem summieren sich schnell
- Möchte volle Funktionalität direkt aus der Schachtel
Was der budgetbewusste Käufer von einem Tablet braucht:
- Klarheit darüber, welches Zubehör wirklich im Lieferumfang enthalten ist
- Unterstützung für gängige Bluetooth-Tastaturen und -Stifte
- Einen USB-C-Anschluss zum Laden und für Daten, damit alles universal kompatibel ist
- Transparente Preise für Tablet und Zubehör zusammen
- Wenn möglich ein Komplettpaket, in dem bereits alles enthalten ist
Gute Tablets für den budgetbewussten Käufer: Amazon Fire HD 10 Plus (Bundle Edition), Lenovo Tab M10 Plus Gen 3 (mit Keyboard & Stift), Samsung Galaxy Tab A9+ (2024)








