
Effizienz von Klimaanlagen – So sparst du beim Kühlen
Steigende Energiekosten und ein zunehmender Kühlbedarf machen die Klimaanlage zu einer erheblichen Ausgabe für viele Haushalte. Die Energiekosten in Deutschland sind in den letzten fünf Jahren um 50,51% gestiegen, von 97,40 Euro auf 146,60 Euro pro Monat. Diese Kosten werden wahrscheinlich sogar noch weiter steigen. Angesichts immer höherer Energiekosten wird es immer wichtiger, ineffiziente Klimaanlagen zu erkennen und zu beseitigen, aber möglichst, ohne auf ihren Komfort zu verzichten.
Viele Klimaanlagen verschwenden Energie aufgrund von Problemen, die eigentlich leicht zu beheben sind, wie z.B. ein eingeschränkter Luftstrom, Kältemittellecks und fehlerhafte oder falsch eingestellte Thermostate. Dieser Leitfaden beschreibt die wichtigsten Strategien, um die Effizienz deiner Klimaanlage zu verbessern, deine Stromrechnung zu senken und weiterhin ein angenehmes Raumklima zu haben.
Die Effizienz und Kosten von Klimaanlagen
Klimaanlagen haben die Art und Weise verändert, wie moderne Häuser und Unternehmen gestaltet sind. Bevor es Klimaanlagen gab, verfügten die Gebäude über eine natürliche Belüftung und Temperaturkontrolle, wie z. B. bewegliche Fenster, hohe Decken, dicke Außenwände und Außenbereiche, die als Teil des Wohnraums betrachtet wurden, wie z. B. überdachte Veranden und Terrassen.
Die Klimatisierung aber ermöglichte es, Häuser und Geschäfte günstiger und mehr nach den Wünschen des Eigentümers zu bauen, ohne Rücksicht auf die Außentemperaturen oder das Klima. Klimaanlagen sind in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch: Etwa 19 % der Haushalte sind mit einer Klimaanlage ausgestattet, im Jahr 2018 waren es nur 3 %.
Angesichts dieser Statistiken wird das Verständnis der Kosten für die Klimaanlageneffizienz in den kommenden Jahren immer wichtiger.
Wie viel kostet der Betrieb einer Klimaanlage?
Die Kosten für den Betrieb einer Klimaanlage variieren je nach Gerätetyp, Effizienz, Klima, Wartungsbedarf und Nutzung.
Es gibt fünf gängige Arten von Klimageräten:
- Zentrale Klimaanlagen: Effizient für große Räume, kann aber durch Lecks in den Kanälen Energie verlieren.
- Mini-Split: Sehr energieeffizient, da Kanalverluste vermieden werden und eine zonenbasierte Kühlung möglich ist, die den Stromverbrauch reduziert.
- Fenster-Klimagerät: Weniger effizient als Zentral- oder Mini-Split-Systeme, aber effektiv für kleine Räume.
- Tragbares Klimagerät: Die am wenigsten effiziente Option: Die heiße Seite des Geräts befindet sich in dem zu kühlenden Raum, und wenn die heiße Luft nach außen geleitet wird, entsteht ein Unterdruck, der warme Luft durch schlecht abgedichtete Fenster und Türen in den Raum zieht.
- Wärmepumpe: Äußerst energieeffizient; kann ein Haus sowohl heizen als auch kühlen.

Die Wahl des richtigen Systems auf der Grundlage von Raumgröße, Klima und Energieeffizienz kann die langfristigen Energieeinsparungen erheblich beeinflussen. Wenn du die Betriebskosten von Klimageräten betrachtest, solltest du nach einem Gerät suchen, das deinen Bedürfnissen entspricht. Kleinere Geräte sind im Betrieb kostengünstiger, solange sie innerhalb ihrer Kühlkapazität arbeiten, aber größere Geräte sind für größere Räume und Gebäude effizienter.
Die versteckten Kosten einer ineffizienten Klimaanlage
Klimaanlagen werden mit einem saisonalen Leistungskoeffizienten (Seasonal Coefficient of Performance, SCOP) als Maß für ihre Effizienz eingestuft. Diese Einstufung ist auf allen Klimageräten durch den Aufkleber mit dem Energielabel angegeben. Die SCOP-Bewertungen werden von A bis G eingestuft, wobei A die höchste Effizienz bedeutet.
Moderne Systeme verfügen über eine Invertertechnologie, anpassbare Geschwindigkeiten und fortschrittliche Steuerungen, die sie effizienter, aber auch teurer machen. Die Umrüstung auf ein hocheffizientes Gerät kann den Stromverbrauch zwar um bis zu 35 % senken, aber das muss gegen die Anschaffungskosten abgewogen werden, und versteckte Ineffizienzen in jedem System treiben die Gesamtkosten weiter in die Höhe.

So kann die Verbesserung deiner Klimaanlagen ein überlastetes System entlasten
Eine überlastete Klimaanlage muss länger und mit einer höheren Leistung laufen, um die Temperatur zu halten, was Energie verschwendet, die Kosten erhöht und den Verschleiß verschlimmert. Ein schlechter Luftstrom, Probleme mit dem Kältemittel oder ein für den Raum unterdimensioniertes Gerät können dazu führen, dass ein Klimasystem überlastet und ineffizient wird.
Die Aufrüstung einer bestehenden Klimaanlage auf ein moderneres, energieeffizientes System senkt die Kühlkosten, verbessert die Leistung und verringert die Umweltbelastung. Die Investition in ein HLK-System mit einer anpassbaren Geschwindigkeit ermöglicht Einsparungen von bis zu 35 %. Durch die Installation von intelligenten Thermostaten oder sogar einer vollständigen Integration der Hausautomation erhalten Hausbesitzer außerdem mehr Kontrolle, womit sie Einsparungen erzielen können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Tipps für niedrigere Stromrechnungen
Die Kosten für deine Klimaanlage zu senken, bedeutet nicht automatisch, auf Komfort zu verzichten. Neben der routinemäßigen Wartung gibt es auch praktische Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um ihre Effizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken. Kleine Änderungen wie die Verwendung intelligenter Steuerungen und eine bessere Isolierung können im Laufe der Zeit zu großen Einsparungen führen.

Tipps, um im Sommer Geld bei deiner Klimaanlage zu sparen
Die folgenden Tipps helfen dir, bei den Kosten deiner Klimaanlage bares Geld zu sparen, ohne dass dein Haushalt darunter leidet.
Regelmäßige Wartung
Die regelmäßige Wartung ist ein entscheidender Faktor, um die Betriebskosten deiner Klimaanlage zu senken und gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.
- Verstopfte Luftfilter sorgen dafür, dass Klimaanlagen härter arbeiten müssen und mehr Energie verbrauchen. Die Filter sollten etwa alle 90 Tage ausgetauscht werden; sieh dazu in deinem Handbuch nach.
- Überprüfe den Kältemittelstand, um Fehlfunktionen zu verhindern, die Kühleffizienz zu erhöhen und kostspielige Reparaturen zu vermeiden.
- Die routinemäßige Wartung durch einen HLK-Fachmann hilft, Probleme zu verhindern, den Energieverbrauch zu optimieren und die Lebensdauer des Systems zu verlängern.
Intelligente Klimaanlagensteuerungen
Intelligente Klimaanlagensteuerungen optimieren den Energieverbrauch, indem sie sich mit Apps oder Smart-Home-Systemen verbinden, um eine Fernsteuerung zu ermöglichen. Einige Klimageräte sind mit programmierbaren, intelligenten Thermostaten ausgestattet, die die Einstellungen nach einem Zeitplan, den Umgebungsbedingungen oder den allgemeinen Bedürfnissen deines Haushalts anpassen können.
Der Eco-Modus passt die Gebläsedrehzahl dynamisch an und reduziert so den Energieverbrauch. Das wiederum verringert die Belastung des Systems und führt zu erheblichen finanziellen Einsparungen.
Optimiere die Zonen-Kühlung
Eine optimierte Zonen-Kühlung reduziert die Energieverschwendung, indem sie die Luft dorthin leitet, wo sie gebraucht wird. Herkömmliche Einzelsysteme kühlen ein Gebäude oder eine Einheit als einen einzigen Raum, was zu unnötigem Energieverbrauch und höheren Rechnungen führt. Die Aufteilung eines Hauses in Kühlzonen bedeutet, dass jeder zugewiesene Bereich unabhängig gesteuert wird, was den Betriebsstress und die Betriebskosten reduziert.
Um die Kühlung in Zonen zu optimieren, kannst du folgendes versuchen:
- Verwendung mehrerer Klimageräte: Spezielle Klimageräte für die verschiedenen Stockwerke sorgen für ein effizientes Kühlsystem, z. B. wird tagsüber der erste Stock gekühlt und nachts der Schwerpunkt auf den zweiten Stock verlagert.
- Kanalsysteme mit Zonensteuerung: Kanalisierte Systeme ermöglichen eine noch feinere Granularität der Kühlung, indem sie den Luftstrom für jeden Raum einzeln steuern.
- Intelligente Thermostate: Intelligente Thermostate in jeder Zone sorgen für eine genaue Temperaturregulierung und verhindern selbst in klimatisierten Räumen eine Überkühlung und Energieverschwendung.
Verbesserung der Hausisolierung
Eine gute Dämmung verhindert, dass kühle Luft entweicht und Wärme eindringt, und ist damit eine der effektivsten Möglichkeiten, die Kosten deiner Klimaanlage zu senken.
Wenn du dich für eine neue Dämmung entscheidest, achte dabei darauf, die folgenden Orte zu dämmen:
- Dachboden
- Wände, Böden und Zwischendecken
- Fenster- und Türdichtungen
- Energieeffiziente Fenster
- Alle Lücken oder leckanfälligen Stellen
Die EPA schätzt, dass eine gute Isolierung allein die Kühlkosten um bis zu 15 % senken kann.
Einsatz von Ventilatoren zur Steigerung der Kühleffizienz
Der Einsatz von Ventilatoren in Verbindung mit einer Klimaanlage verbessert die Kühleffizienz und senkt die Gesamtenergiekosten.
- Deckenventilatoren: Deckenventilatoren lassen einen Raum um 3–4°C kühler erscheinen. Für eine maximale Effizienz solltest du sie gegen den Uhrzeigersinn drehen lassen, um die Luft nach unten zu drücken.
- Sockellüfter: Sockellüfter eignen sich gut für Bereiche, in denen die Kühlung behindert wird. Sie helfen dabei, die Luft in größeren Räumen zu zirkulieren, wodurch deine Abhängigkeit von Klimaanlagen verringert wird.
Denke nur daran, die Ventilatoren auszuschalten, wenn du einen Raum verlässt, um Energie zu sparen.
Die richtige Temperaturdifferenz einstellen
Die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts zwischen Innen- und Außentemperaturen (die Temperaturdifferenz) ist entscheidend für optimale Kosteneinsparungen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außenbereich sollte zwischen 8–12°C liegen.
Experten empfehlen, die Thermostate im Sommer auf 26°C einzustellen, um den Kühlbedarf mit Energieeinsparungen in Einklang zu bringen. Eine Erhöhung der Temperatur um 2–3°C, wenn du für ein paar Stunden nicht daheim bist, senkt die Kühlkosten jährlich um bis zu 10 %. In den Wintermonaten kann die Einstellung der Thermostate auf 15–19°C während der Nacht helfen, Kosten zu senken und die Schlafqualität zu verbessern.
Wähle die richtige Größe der Klimaanlage
Ein überdimensioniertes Gerät kühlt zu schnell und verursacht häufige Ein- und Ausschaltzyklen (Kurzzeitbetrieb), die Energie verschwenden, eine ordnungsgemäße Entfeuchtung verhindern und das Risiko von Schimmelbildung erhöhen.
Umgekehrt läuft ein unterdimensioniertes Gerät ständig mit voller Leistung und verbraucht mehr Energie, ohne den Raum effektiv zu kühlen. Das führt zu höheren Rechnungen und erhöhtem Verschleiß.
Deine ausgewählte Klimaanlage sollte eine ausreichende BTU-Leistung (British Thermal Unit) haben, um dein Haus effektiv zu kühlen, ohne dass es zu übermäßigen Zyklen oder Dauerbetrieb kommt. Ein ausgewogenes Verhältnis sorgt für einen optimierten Energieverbrauch, weniger Reparaturen und einen stabilen und zuverlässigen Raumkomfort.
Lass dich von einem HLK-Fachmann beraten, damit du die richtige Wahl triffst.

Wenn du dich für die richtige Größe eines Klimageräts entscheidest, solltest du den erforderlichen BTU-Wert anhand der folgenden Faktoren abstimmen:
- Hohe Decken: +10–15 %
- Direktes Sonnenlicht: +10 %
- Zusätzliche Mitbewohner: +600 BTU pro Person (ab drei Personen)
- Wärmeerzeugende Geräte (z. B. Küchen): +4.000 BTU
- Dämmung: Gut isolierte Räume speichern die kühle Luft besser.
Optimiere die Platzierung von Klimaanlagen für mehr Effizienz
Eine schlechte Positionierung der Klimaanlage führt zu einem eingeschränkten Luftstrom, überhitzten Geräten und ungenauen Temperaturmessungen, wodurch das Gerät unnötig viel arbeitet.
Außengeräte erzielen die beste Leistung, wenn sie in einem schattigen, gut belüfteten Bereich aufgestellt werden, da dies eine Überhitzung verhindert. Außerdem sollten das Gerät und der unmittelbar umgebende Bereich frei von Schmutz und Hindernissen gehalten werden, um einen ausreichenden Luftstrom zu gewährleisten und Filterverstopfungen zu vermeiden.
Innengeräte sollten nicht in der Nähe von Möbeln, Vorhängen, Innenwänden oder anderen Gegenständen aufgestellt werden, die den Luftstrom behindern könnten. Fenstergeräte müssen so installiert werden, dass die Belüftung nicht behindert wird, während Split-Systeme so platziert werden müssen, dass sie genügend Freiraum für eine effektive Wärmeübertragung haben.
Schließe tagsüber Vorhänge und Jalousien
Das Schließen von Vorhängen und Jalousien, wenn es draußen heiß und sonnig ist, reduziert die Kühlkosten, indem das Sonnenlicht blockiert und ein Hitzestau in den Räumen verhindert wird.
Thermo- oder Verdunkelungsvorhänge bieten eine zusätzliche Isolierung und sind daher effizienter als dünnere Vorhänge. Außerdem reflektieren helle Jalousien oder Vorhänge das Licht und sorgen so für mehr Effizienz. Darüber hinaus reduzieren reflektierende Fensterfolien den Wärmegewinn durch Sonnenlicht und senken den Bedarf an Kühlsystemen um bis zu 40 %.
Eine alternative Lösung ist die Installation von Außenbeschattungen, wie Markisen und Rollläden. Markisen allein reduzieren den Einfluss der Sonnenwärme um 65 % an Südfenstern und 75 % an Westfenstern.
Reduziere die Hitze in Innenräumen beim Kochen und Wäsche trocknen
Die Hitze von Herden und Wäschetrocknern kann die Kosten für die Klimaanlage in die Höhe treiben. Ihre Auswirkungen zu minimieren ist ein schneller Weg, um deine Kühlkosten zu senken.
Achte beim Kauf eines Herdes oder Trockners darauf, dass kleinere Geräte weniger Wärme produzieren. Du solltest Einheiten auswählen, die deinen Ansprüchen entsprechen, aber nicht überdimensioniert sind.
Wenn möglich, solltest du am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn es draußen kühler ist, auf dem Herd oder im Backofen kochen. Dies trägt auch dazu bei, dass die Temperatur in den Räumen gleichmäßiger bleibt, ohne dass man sich zu sehr auf die Klimaanlage verlassen muss.
Küchenlüfter reduzieren die Auswirkungen von Hitze und Dampf, und wenn du bei schönem Wetter draußen auf dem Grill kochst, hilft das auch, einen Hitzestau zu vermeiden.
Wenn du deine Wäsche außen trocknest (wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 70 % liegt), vermeidest du unnötige Hitze und Feuchtigkeit durch den Wäschetrockner. Wenn die Luftfeuchtigkeit außen über 70 % liegt, ist die Luft bereits mit Feuchtigkeit gesättigt und deine Kleidung kann nicht richtig trocknen. Trockne deine Kleidung stattdessen am frühen Morgen oder am späten Abend drinnen, wenn die Außentemperaturen niedriger sind.
Nutze die natürliche Belüftung so oft wie möglich
Die Regulierung der Innentemperatur durch eine natürliche Belüftung ist ein schneller Weg, um die Kosten für die Klimaanlage zu senken. Eine Studie ergab, dass die natürliche Belüftung den Energieverbrauch von Klimaanlagen um 41,2 % senken kann. Eine andere Studie zeigte, dass Stoßlüften die Innentemperaturen um 3°C senkt und gleichzeitig bis zu 40 % der angesammelten Wärme über ein normales Jahr hinweg abführt.
In Gegenden mit niedriger Luftfeuchtigkeit können durch das Öffnen der Fenster am frühen Morgen und späten Abend kühlere Außentemperaturen zirkulieren und die eingeschlossene warme Luft ausgetauscht werden. Denke jedoch daran, die Fenster während der größten Hitzeperioden geschlossen zu halten und die Jalousien oder Vorhänge zuzuziehen.
Halte Thermostate von Wärmequellen fern
Geräte wie Lampen, Fernseher und Öfen erzeugen alle Wärme. Wenn sie in der Nähe eines Thermostats platziert werden, bewirken sie, dass dieses eine höhere Temperatur als die tatsächliche Raumtemperatur anzeigt. Auch ein Thermostat, das in der Nähe eines sonnigen Fensters, einer zugigen Tür oder eines offenen Lüftungsschachts angebracht ist, zeigt falsche Temperaturen an.
Diese falschen Messwerte zwingen das System dazu, unnötig zu laufen, was die Energieverschwendung und die Betriebskosten erhöht. Wenn der Standort des Thermostats oder des Geräts nicht ideal ist, überlege dir, was du am einfachsten verschieben kannst, damit das Thermostat an einem neutralen Ort steht.
Steige auf eine hocheffiziente Klimaanlage um
Die Umrüstung auf ein hocheffizientes Klimasystem, das weniger Energie verbraucht und eine bessere Leistung bietet, ist ein sicherer Weg, um deine Kühlkosten langfristig zu senken.
Eine Möglichkeit ist eine Inverter-Klimaanlage, die ihre Betriebsgeschwindigkeit an den Kühlbedarf anpasst. Diese Systeme reduzieren die Energieverschwendung, verbrauchen 30 % weniger Strom als herkömmliche Geräte und senken damit die Betriebskosten.
Verbraucher sollten auch nach Geräten mit einer höheren SCOP-Bewertung suchen. Eine höhere SCOP-Einstufung steht für eine bessere Energieeffizienz und langfristige Einsparungen.
Ziehe eine Wärmepumpe anstelle einer Klimaanlage in Betracht
Wärmepumpen kühlen Häuser auf die gleiche Weise wie Klimaanlagen, indem sie die Wärme aus dem Haus leiten, und die beiden Systeme sind unter idealen Bedingungen ähnlich. Wenn die Außentemperatur jedoch um mehr als 20 Grad von der gewünschten Innentemperatur abweicht, können Wärmepumpen dein Haus immer noch kühl halten (herkömmliche Klimaanlagen haben damit schon Probleme).
Wenn eine Wärmepumpe auch zum Heizen verwendet wird (was Klimaanlagen nicht können), ist das ein echter Vorteil; sie sind viel effizienter als Öfen.
Für Hausbesitzer ist der Ersatz einer Klimaanlage durch eine Wärmepumpe eine praktische Alternative. Die meisten Klimaanlagenhersteller bieten Wärmepumpenmodelle mit vergleichbaren SCOP-Wirkungsgraden an, und diese können oft mit minimalen Änderungen in Häusern mit vorhandenem Kanalsystem installiert werden.
Fazit
Es gibt viele Möglichkeiten, die Kosten deiner Klimaanlage zu senken, von kleinen Optimierungen bis hin zu kompletten Modernisierungen und dem Austausch von Geräten. Eine regelmäßige Wartung in Kombination mit einer guten Isolierung und strategischen Temperatureinstellungen senkt den Energieverbrauch und spart dir bei der Stromrechnung bares Geld.
Selbst kleine Veränderungen, wie das Schließen von Jalousien, die Verwendung von Ventilatoren und die Reduzierung der Wärme von Geräten, können langfristig zu spürbaren Einsparungen führen. Da die Energiekosten weiter steigen, sorgt die Umsetzung einiger oder aller dieser Strategien für langfristige Einsparungen, ohne auf ein angenehmes Raumklima zu verzichten.
